Willkommen auf den Internetseiten der Klassischen Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz!

Aktuelles
24.04.2014
Lectio Latina - Dr. Johannes Breuer: De Horatii carminibus lyricis: pars prior

Am 24. April 2014 wird unser geschätzter Kollege Dr. Johannes Breuer die Lectiones Latinae, unsere alljährliche Vorlesungsreihe in lateinischer Sprache, mit einem Vortrag über die lyrischen Gedichte des Horaz eröffnen. Zu dieser einzigartigen Veranstaltung sind alle Studierenden und Dozierenden (auch der Nachbarfächer) ganz herzlich eingeladen.
Zeit: 10-11; Ort: SB II 02-432

22.04.2014
Semestereröffnung der Klassischen Philologie
Am 22. April 2014 wird das Sommersemester 2014 von den Dozierenden und Studierenden und dem gesamten Team der Klassischen Philologie feierlich eröffnet. Die Eröffnung findet ab 12 Uhr im P10 satt und wird in traditioneller Weise mit einem kleinen Empfang kulinarisch abgerundet.
29.04.2014 - 15.07.2014
Interdisziplinäre Ringvorlesung: Moving Hips,Crossing Bodies! Keyholes zu Sex und Gender im Altertum

Wir möchten Sie ganz herzlich auf die interdisziplinäre Ringvorlesung Moving Hips, Crossing Bodies! Keyholes zu Sex und Gender im Altertum hinweisen, die im Sommersemester 2014 von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde (Klassische Philologie/Mainz), Jun.-Prof. Dr. Filippo Carlà (Alte Geschichte/Mainz) und Dr. Patrick Schollmeyer (Klassische Archäologie/Mainz) organisiert wird:

Zu den zentralen Dimensionen aller gesellschaftlicher und damit eben auch aller historischer Formationen gehören soziale und individuelle Konstruktionen von Geschlecht und Sexualität mit der Produktion von Rollenmustern und –erwartungen. Aufgrund dieses Befundes ist es notwendig, dass die Altertumswissenschaften die Kategorien Sex und Gender für kulturwissenschaftliche Forschungsansätze nutzbar machen. Die interdisziplinäre Ringvorlesung Moving Hips, Crossing Bodies hat zum Ziel, diesen lange marginalisierten, ggf. sogar tabuisierten Bereich der antiken Lebenswelt einmal näher zu untersuchen und einem breiten Publikum vorzustellen.
Die Vorträge von Fachvertretern aller altertumswissenschaftlicher Disziplinen verstehen sich dabei nicht als umfassende Gesamtschauen, sondern als bewusst mikroskopische und exemplarische Ein- und Seitenblicke (Keyholes) von der Warte der jeweiligen Wissenschaft mit jeweils eigenen Perspektiven, Fragestellungen und Schwerpunkten.
Die Ringvorlesung bildet somit einen thematischen Reigen, in dem literarische Geschlechter- und Sexualitätsinszenierungen, gesellschaftliche Diskurse zu Geschlechtergrenzen ebenso behandelt werden wie Visualisierungsstrategien antiker Pornographie, Kulturpraktiken wie Liebeszauber und Formen der Antikenrezeption in erotischen oder pornographischen Kontexten.

Die Ringvorlesung findet jeweils am Dienstag ab 18:15 Uhr im P5 (Philosophicum) statt. Einen Flyer mit Programm können Sie bereits hier einsehen.

11.03.2014
Vortrag: Univ.-Prof. Dr. Christine Walde - Lucans Epos vom Bürgerkrieg. Eine poetische Anatomie menschlicher Destruktivität
Im Rahmen von 'Universität im Rathaus' am Dienstag, 11. März 2014, um 20 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Stadt Mainz.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich

Lucans Bellum Civile (auch Pharsalia genannt, entstanden um 63 n. Chr.) zieht seine nachhaltige Wirkung daraus, dass sein Gegenstand Rom ist, die schönste und ‚hyperrealste‘ Stadt aller Städte, sein Held aber Iulius Caesar, der wahrscheinlich heute noch bekannteste Mensch der griechisch-römischen Antike. Leser aller Zeiten fanden in der Beschreibung des Bürgerkriegs zwischen Caesar und Pompeius (49/48 v. Chr.) aber auch Identifikationsangebote und Ausdrucksmuster vergleichbarer historischer Konflikte und generationenübergreifend vermittelter kollektiver Traumatisierungen. In diesem Vortrag wird der faszinierend-abstoßende antike Text selbst auf seine spezifische und kulturabhängige Form der Verarbeitung und Darstellung einer menschengemachten Katastrophe befragt. Ausgehend von soziologischen Definitionen von ‚Gewalt‘ wird das Bellum Civile gelesen als eine Reflexion über Krieg, Gewalt und die prekäre Natur menschlicher Gesellschaften.

Gerade weil Lucan „Gewalt“ in einer kühnen Transformation der vorangehenden epischen Tradition poetisch beschreibt, kann er Dimensionen von Gewalt, Gewaltentstehung und -verarbeitung vorführen, etwa die Einbindung von menschlicher Gewalt in umfassendere Gewaltstrukturen des Kosmos und deren Rhythmen, die ein betroffener Beobachter oder die wissenschaftliche Analyse so nicht wird wahrnehmen können. Durch die Analyse dieses und anderer einschlägiger antiker Texte können auch die Altertumswissenschaften im interdisziplinären Diskurs wesentliche Beiträge zu einer historischen Psychotraumatologie leisten.

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07.02.2014
Akademische Trauerfeier für Univ.-Prof Dr. Antonie Wlosok

Die Klassische Philologie im Institut für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lädt herzlich ein zur
Akademischen Trauerfeier für Univ.-Prof. Dr. Antonie Wlosok
am Freitag, dem 07. Februar 2014, um 15 Uhr c.t. im Senatssaal der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an Antonie Wlosoks erstem Todestag den Weg nach Mainz finden könnten.
Um Anmeldung bis 25. Januar 2014 wird gebeten:
E-mail:
Tel.: 06131 39-22335
Fax. 06131 39-24797

Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

08.01.2014 - 22.03.2014
Achim Lenz - Der Bürgerkrieg (Ein Chortheater nach dem Bellum Civile Lucans unter wissenschaftlicher Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde)

Die Klassische Philologie möchte sie zum Jahresbeginn auf ein außergewöhnliches Theaterprojekt und künstlerisches Event besonderer Natur aufmerksam machen: die Inszenierung Der Bürgerkrieg nach Lucans Epos Bellum Civile als Chortheater.

Für die Inszenierung verantwortlich zeichnet der vielfach ausgezeichnete Theaterregisseur und (!) ausgebildete Klassische Philologe Achim Lenz. Die wissenschaftliche Betreuung bei dem Projekt übernahm Univ.-Prof. Dr. Christine Walde (Mainz).

Der Besuch für Studierende der Klassischen Philologie verspricht großen Gewinn, bietet sich doch hier einmal die besondere Gelegenheit, einen antiken Text nicht nur philologisch zu analysieren und zu interpretieren, sondern in der Rolle eines direkten Rezipienten unmittelbar als Kunstwerk zu erleben.

Die Spieltermine/Spielstätten im Einzelnen sind:
Theater Chur
Fr 10. Januar 2014 · 20 Uhr
Sa 11. Januar 2014 · 20 Uhr
So 12. Januar 2014 · 17 Uhr

Ringlokschuppen Mühlheim an der Ruhr
Fr 17. Januar 2014 · 19:30 Uhr
Sa 18. Januar 2014 · 19:30 Uhr

Schlachthaus Theater Bern
Mi 19. März 2014 · 19 Uhr
Do 20. März 2014 · 20:30 Uhr
Sa 22. März 2014 · 20:30 Uhr

Im Sommer werden dann weitere Aufführungen auf internationalen Theaterfestivals folgen, in der Saison 14/15  sind noch andere Spielorte im deutschsprachigen Raum vorgesehen.

Einen Flyer zur Veranstaltung steht hier zum Download bereit. Weitere Informationen und erste Bilder der Aufführung finden Sie auf den Internetseiten des Theaters Chur. Eine Kritikenrundschau liest man auf Nachtkritik.de.
Unsere Kollegin Annemarie Ambühl hat eine Kritik des Stückes für das Leidener Philologenblatt FRONS verfasst, die sie hier in deutscher Übersetzung einsehen können.


18. Januar 2014: Thementag/Latinistik zur "Magie in Rom"
Der Thementag Magie in Rom zeigt die dunkle Seite der römischen Antike, die uns hier noch fremder und gleichzeitig doch auch vertrauter erscheinen mag. Im heidnischen Rom war die Magie über Jahrhunderte eine weitverbreitete Form des Wissenserwerbs und der Existenzbewältigung, die den Menschen bei unerwarteten und unerträglichen Problemen Lösung und Abhilfe versprach. Die Vorträge beleuchten die verschiedenen  Einsatzbereiche der Magie, die nicht nur danach strebte, Gefühle und Gesundheit anderer Menschen zu manipulieren (Liebeszauber, Heilmagie, Verfluchungen), sondern sogar die Ordnung des Kosmos zu verändern (Wetterzauber).

Der Thementag, der ab 09:00 Uhr in P10 (Philosophicum) stattfindet, wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar „Magie in Rom“ des Wintersemesters 2013/14 (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, unter Mitarbeit von Andreas Lenz) und richtet sich nicht nur an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des laufenden Proseminars zur Magie, sondern steht auch allen Interessierten offen. Besonders Schüler und Schülerinnen können an diesem Tag einen Einblick in die Welt der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen.

Ein detailliertes Programm finden Sie hier.

Auch dieses Jahr wird im Rahmen des Thementages wieder das Pretium Petronianum für den besten selbstverfassten lateinischen Text vergeben.

Näheres zur Anmeldung, zum Programm sowie zu den Vorgaben für das Pretium Petronianum finden Sie hier.

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06. Dezember 2013: Weihnachtsfeier der Klassischen Philologie

Am Freitag, den 06. Dezember 2013, findet ab 18:30 Uhr in der Alten Mensa die traditionelle Weihnachtsfeier der Klassischen Philologie statt, zu der sowohl Studierende und Dozenten als auch Ehemalige und Freunde herzlich eingeladen sind.


25. Oktober 2013: Tempora mutantur et nos mutamur in illis
Das „Seminar für Klassische Philologie“ ist aufgelöst und die Klassische Philologie ist nun Teil des neuen Mainzer „Instituts für Altertumswissenschaften“. Dieses neue Groß-Institut umfasst außerdem die ehemaligen Institute/Seminare für Ägyptologie und Altorientalistik, Klassische Archäologie und Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie. Der neue geschäftsführender Leiter ist Prof. Dr. Detlev Kreikenbom (Klassische Archäologie). Im Rahmen eines Festaktes wird die Neugründung am 05. Februar 2014 öffentlich gefeiert.

11. November 2013: Eröffnung des DFG-Graduiertenkollegs (1876) "Frühe Konzepte von Mensch und Natur"
Am 11. November 2013 wird das Graduiertenkolleg 1876 "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" feierlich eröffnet. Mehr zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
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